Steinerne Brücke in Regensburg

„Als wir jüngst in Regensburg waren, sind wir über den Strudel gefahren…“ so besingt bereits ein altes Volkslied die Überquerung der Donau in Regensburg. Und auch heute spielt die steinerne Brücke in Regensburg eine wichtige Rolle: Sie ist die kürzeste Verbindung der Altstadt mit dem auf der anderen Seite des Flusses gelegenen Stadtteils Stadtamhof. Entdecken Sie mit uns von eat-the-world die wunderschöne UNESCO-Stadt auf einer Stadtführung in Regensburg und erfahren Sie mehr über ihr ganz besonderes Wahrzeichen!

Die steinerne Brücke und ihre Entstehung

Die steinerne Brücke in Regensburg ist die älteste erhaltene Brücke in Deutschland und deshalb nicht nur innerhalb der Stadt Regensburg so besonders. Von einem unbekannten Baumeister geplant, wurde sie im Jahr 1146 fertiggestellt. Zu diesem Zeitpunkt war Regensburg eine der wohlhabendsten und bevölkerungsreichsten Städte des Landes. Diese Tatsache war es auch, die überhaupt zum Bau der steinernen Brücke führte. In Auftrag gegeben wurde sie nämlich von einer Gruppe reicher Regensburger Kaufleute und dem damaligen Herzog von Bayern. Diese wollten den Fluss für ihre Geschäfte möglichst sicher, schnell und unkompliziert überwinden. Zum Zeitpunkt ihrer Eröffnung war die steinerne Brücke sogar die einzige Donaubrücke zwischen Ulm und Wien!

Vom Teufelspakt in Regensburg

Um die Entstehung der steinernen Brücke rankt sich in Regensburg eine Vielzahl von Sagen. Eine davon besagt, dass der Brückenmeister und der Dombaumeister eine Wette abschlossen, welches der Bauten zuerst fertiggestellt sein würde. Als der Baumeister der Brücke bemerkte, dass es mit der Fertigstellung nur schleppend voran ging, schloss er einen Pakt mit dem Teufel. Dieser wollte ihn unterstützen, wenn er im Gegenzug die ersten drei Seelen bekommen würde, die die Brücke überquerten. Von nun an wuchs die steinerne Brücke von Tag zu Tag schneller und wurde tatsächlich noch vor der Fertigstellung des Doms vollendet. Der schlaue Baumeister bedachte seine Abmachung mit dem Teufel und jagte zuerst einen Hahn, daraufhin eine Henne und einen Hund über die Brücke. Vor lauter Wut über diese List versuchte der Teufel vergeblich das Bauwerk zu zerstören. Seither hat die steinerne Brücke in Regensburg den für sie typischen Buckel in der Mitte.

Die steinerne Brücke heute

Gott sei Dank konnte weder der Teufel, noch eine der über die Jahre auf die Brücke einwirkenden Naturkatastrophen und Kriege das Bauwerk komplett zerstören. Noch heute steht die Brücke in größtenteils ursprünglichem Zustand. Vor einigen Jahren wurde die steinerne Brücke auf Grund der zu hohen Belastung für den motorisierten Verkehr gesperrt und wird seither nur noch als Fußgängerweg über die Donau genutzt. Zudem wird sie aktuell aufwändig saniert und soll bereits im Jahre 2017 wieder in neuem Glanz erstrahlen. Bei einem Besuch der Stadt Regensburg lohnt sich also ein kleiner Spaziergang von der Altstadt ans andere Ufer. Wenn Sie Lust haben, Regensburg und seine östliche Altstadt genauer kennen zu lernen, freuen wir uns Sie auf unsere neuste kulinarisch-kulturelle Reise mitzunehmen. Das folgende Video gibt Ihnen einen kleinen Eindruck unserer Altstadt Ost Tour in Regensburg und bringt Sie ja vielleicht auf den Geschmack!



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