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Goldleinsamen – Gesunde Ernährung leicht gemacht!

  • 03. Nov. 2017 |
  • eat-the-world
  • Wissen

Wer genug von braunen Leinsamen hat, kann auf Goldleinsamen ausweichen.(© Pixabay / Pezibear)

Als gesunde Alleskönner schlechthin gesellen sie sich zu den vollwertigen Heilkörnern wie Chia-Samen und Quinoa: die Goldleinsamen. Doch oft vergessen stehen sie in den Regalen nur rum und kommen in den eigenen Küchen viel zu selten zum Einsatz. Die unscheinbaren Samen sind besonders nährstoffreich und gelten als besonders gesund und wirksam gegen unterschiedliche Beschwerden. Wir von eat-the-world stellen Ihnen die Besonderheiten von Goldleinsamen vor!

Leinsamen & Goldleinsamen: Wissenswertes rund um die Körner

Mit Leinsamen bezeichnet man die Samen vom Flachs. Die Flachspflanze gilt als eine der ältesten Kulturpflanze der Welt, denn diese wird schon seit Jahrtausenden für verschiedene Zwecke verwendet. Aus der Flachspflanze wurden Stoffe hergestellt, das Öl der Pflanze wurde zur Herstellung von Farben  verwendet und die Samen zum Heilen. Beim Kauen geben die Körner einen leicht nach Öl schmeckenden Schleim von sich. Das klingt vorerst weniger appetitlich, doch als Nahrungsmittel werten Leinsamen mit ihrem milden Nussgeschmack sämtliche Speisen auf: Sie sorgen für den letzten Schliff beim Müsli, verfeinern Joghurts und Salate und verleihen selbst gebackenen Broten eine besonders feine Note. Greifen Sie das nächste Mal zu und bereichern Sie Ihre Lieblingsspeise mit Goldleinsamen.
Wussten Sie schon: Goldleinsamen sind nicht einmal halb so groß wie eine 1-Cent-Münze, denn diese werden maximal 6 Millimeter groß.

Ähnlich, aber anders: Goldleinsamen, Leinsamen und Ihre Inhaltsstoffe

Bei den Goldleinsamen handelt es sich um eine gesonderte Züchtung der Leinsamen. Am stärksten unterscheiden sich beide Sorten in der Farbe: Die Goldleinsamen sind goldgelb, die häufiger vorkommenden Leinsamen hingegen braun. Die Goldleinsamen schmecken milder als die braunen Leinsamen. Leinsamen als auch Goldleinsamen weisen im Durchschnitt 29 g Proteine, 31 g Fett und 39 g Ballaststoffe auf 100 g auf. Energiereich und ballaststoffreich sind sie allemal. Die Inhaltsstoffe der Goldleinsamen verraten schon, dass man mittels Goldleinsamen die Gewichtsreduktion unterstützen kann und sogar ein paar Kilos verlieren kann. Ebenso weisen Leinsamen ein sehr hohes Quellvermögen auf. Die braunen quellen bei Weitem schwächer als die Goldenen. Mit reichlich Flüssigkeit sollte man dennoch beide Leinsamenarten verzehren.

Klein, aber oho: die Goldleinsamen haben es in sich!(© Pixabay / 621hjmit)

Die Fettsäuren der Leinsamen sind ein besonders wichtiger Inhaltsstoff. Diese sind Stoffe, die wir tagtäglich im ausreichenden Maße mit der Nahrung aufnehmen müssen, da der Körper diese nicht selbst produzieren kann. Omega-6-Fettsäuren (Linolsäure) kommen reichlich in verschiedenen Pflanzenölen vor. Omega-3-Fettsäuren (Linolensäure) hingegen werden zu selten durch die Nahrung aufgenommen, denn diese kommen hauptsächlich in Seefischen vor, zum Beispiel in Lachs. In geringen Anteilen sind sie auch in Walnuss- oder Leinöl anzutreffen. Leider stehen in dem Sinne die Goldleinsamen den braunen Leinsamen nach. Goldleinsamen beinhalten weniger der Omega-3-Fettsäuren, dennoch mehr der Omega-6-Fettsäuren (Linolsäure).
Beide Fettsäuren gehören zu den essenziellen Fettsäuren, die unser Körper benötigt und nur durch die Nahrung aufgenommen werden können. Werden die Fettsäuren im perfekten Mengenverhältnis (Omega-6-Fettsäuren 5:1 Omega-3-Fettsäuren) aufgenommen, entfalten diese ihre volle Wirkung und tragen der Gesundheit bei.

Heilende Kräfte: fit unterwegs mit Goldleinsamen!

Goldleinsamen wirken hervorragend gegen Verstopfungen und als natürliches Abführmittel. Im Darm binden die Goldleinsamen Wasser, quellen auf und das Stuhlvolumen nimmt zu. Dieser Vorgang wirkt anregend für die Verdauung, denn der Dehnungsreiz auf den Darm führt den Reflex zur Darmentleerung herbei. Des Weiteren enthalten Goldleinsamen Lignane. Das sind pflanzliche Stoffe, die für Harmonie im Hormonhaushalt des Menschen sorgen und Ausgeglichenheit und Balance erzeugen. Bahnbrechend ist die Erkenntnis, dass das Leinöl, welches aus Goldleinsamen gewonnen wird, das Risiko für Herzkreislauferkrankungen verringern soll. Hat man Probleme mit zu hohem Blutdruck, so reicht täglich eine kleine Portion an Goldleinsamen, um die Fließeigenschaft des Blutes zu verbessern, der Arterienverkalkung entgegenzuwirken und die Probleme mit dem Bluthochdruck zu reduzieren. Nimmt man also täglich eine kleine Dosis Goldleinsamen zu sich, werden Schlaganfälle und Herzinfarkte unwahrscheinlicher.
Wussten Sie schon: Leinöl gilt als qualitativ hochwertiges Speiseöl und wird durch das Pressen von Goldleinsamen und Leinsamen gewonnen.

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