Kokosblütenzucker-Palme mit Blüte(© pixabay / Josch13)

Kokosblütenzucker ist eine gesunde Süßmittel-Alternative. Im Gegensatz zu raffiniertem, herkömmlichem Zucker hat Kokosblütenzucker einen geringeren Glykämischen Index, ist voll von Nährstoffen und Mineralien und in der Herstellung deutlich nachhaltiger. eat-the-world informiert Sie heute, was in dem natürlichen Süßmittel steckt und wie es produziert wird.

Kokosblütenzucker – die Herkunft

Kokosblütenzucker

Kokosblütenzucker wird aus dem Nektar der Blütenknospe einer bestimmten Kokospalmenart gewonnen. Das Aufkochen zur Gewinnung von Kokosblütenzuckerkristallen muss recht zeitig nach der Ernte geschehen, da der Blütennektar schnell gärt. Zunächst wird der Nektar gefiltert und anschließend unter Hitzeeinfluss eingedickt, so lange bis man Kokosblütenzuckerkristalle erhält. Die Kristalle werden schließlich – je nach Feinheitsgrad – gemahlen. Kokosblütenzucker wird nicht raffiniert, er ist also naturbelassen.

Nachhaltig produzierter Kokoszucker

Kokosblütenzucker ist zwar die gesündere Alternative zu herkömmlichen Zucker, dennoch sollten Sie auch darauf achten, dass Ihre Wahl beim Kauf auf ein ökologisch nachhaltiges Produkt fällt. Grundsätzlich ist die Produktion von Kokosblütenzucker aber nachhaltig, da für das Gewinnen des Kokosblütensafts keine Fällungen vollzogen werden müssen. Eine einzelne Kokospalme kann 70 Jahre Nektar abgeben. Die Kokospalme trägt außerdem ganzjährlich Kokosnüsse. Die Kleinbauern der Regionen, in denen Kokosblütenzucker produziert wird – u.a. Indonesien – können sich keine teuren Düngemittel und Pestizide leisten, hier wird natürlich gedüngt und abgewehrt. Eine Kokospalme benötigt außerdem kaum Wasser. Beim Kauf von Kokosblütenzucker empfiehlt sich neben sozialen und ökologischen Nachhaltigkeitskriterien auch drauf zu achten, dass der Zucker rein, also nicht mit anderen Zuckern getreckt ist – so wie beim Palmzucker.

Kokosblütenzucker und die Gesundheit

Kokosblütenzucker enthält weniger Kalorien als herkömmlicher Zucker. Im Gegensatz zu anderen Süßmitteln ist der glykämische Index – also der Wert, der angibt, wie stark der Blutzuckerspiegel mit dem jeweiligen Nahrungsmittel steigt – relativ gering. Er ist mit 32 nur halb so hoch wie normaler Zucker. Im Gegensatz zu weißem/raffiniertem Zucker, steigt der Blutzuckerspiegel langsam und nicht rapide an. Daher ist Kokosblütenzucker eine bessere Alternative für Diabetiker, Menschen mit Gewichtsproblemen und Herzkranken. Studien haben auch gezeigt, dass Nahrungsmittel, die hoch-glykämisch sind, krebserregend seien können, man deshalb zu Produkten mit einem niedrigeren Wert greifen sollte. Das Gleiche gilt für Gallenblasenerkrankungen. Kokosblütenzucker weist eine Vielzahl von Nährstoffen wie Eisen, Magnesium und Zink auf.

Kokosblütenzucker – die Verwendung

Kokosblütenzucker schmeckt – anders als man es vielleicht erwartet – mehr nach Karamel als nach Kokos und ist braunem Zucker sehr ähnlich. Man kann das Süßmittel im selbigen Verhältnis für Desserts, beim Backen und in Getränken nutzen. Kokosblütenzucker kann selbstverständlich auch zum Süßen von Kaffee und Tee verwendet werden. Auch im Einsatz bei herzhaften Gerichten ist Kokosblütenzucker (in Prisen-Verwendung) ein natürlicher Geschmacksverstärker. Er bringt Ihre Gerichte außerdem zum Glänzen! 🙂

Das eat-the-world Team hofft, Ihnen mit diesem Artikel eine alternative Süßmethode näher gebracht zu haben und freut sich über Anregungen und Berichte, wo und wie Sie Kokosblütenzucker bereits verarbeitet haben! 🙂

Probieren Sie doch auch einmal unseren Sommerdrink mit Kokoswasser!

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