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Allgemeine Geschäftsbedingungen

1. Buchung und Vertragsschluss

(1) Mit der Buchung erkennt der Auftraggeber (im Nachfolgenden „Kunde“ genannt) die jeweils bei der Buchung aktuell hinterlegten Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Eat the World GmbH (im Nachfolgenden „Eat the World“ genannt) an. Der Kunde gibt sein Angebot für einen Vertragsabschluss ab, indem er sein in die Bestellmaske eingegebenes Angebot durch Anklicken des Bestellbuttons „Jetzt Tour kaufen“ versendet.
Vor dem verbindlichen Absenden der Bestellung kann der Kunde durch Betätigen der „Schritt zurück“-Taste nach Kontrolle seiner Angaben wieder zu der Seite gelangen, auf der die Angaben des Kunden erfasst werden und Eingabefehler berichtigen bzw. durch Schließen des Internetbrowsers den Bestellvorgang abbrechen. Nach Buchung einer Tour bekommt der Kunde eine E-Mail als Bestätigung.

Wann der Vertrag zustande kommt/die Buchung verbindlich wird, richtet sich nach der gewählten Zahlungsart:

SEPA-Lastschrift

Mit Zusendung der Bestätigungsmitteilung per E-Mail an den Kunden, kommt ein Kaufvertrag über die bestellte Anzahl an Tickets zustande.

PayPal

Im Bestellprozess wird der Kunde auf die Webseite des Online-Anbieters PayPal weitergeleitet. Dort kann er seine Zahlungsdaten angeben und die Zahlungsanweisung an PayPal bestätigen. Nach Abgabe der Bestellung auf der Website fordert Eat the World PayPal zur Einleitung der Zahlungstransaktion auf und nimmt dadurch das Angebot an.

Kreditkarte

Mit Abgabe der Bestellung übermittelt der Kunde gleichzeitig seine Kreditkartendaten. Nach seiner Legitimation als rechtmäßiger Karteninhaber fordert Eat the World sein Kreditkartenunternehmen zur Einleitung der Zahlungstransaktion auf und nimmt dadurch sein Angebot an.

Durch den jeweiligen Vorgang sehen beide Parteien, Kunde und Eat the World, den Auftrag als verbindlichen Vertrag an. Bei Buchung einer Tour handelt Eat the World entweder im eigenen Namen oder aufgrund entsprechender Vollmacht als Handelsvertreter im Namen und auf Rechnung desjenigen Franchisenehmers von Eat the World, der die Tour durchführt. Der Kunde wird innerhalb des Buchungsvorgangs ausdrücklich darauf hingewiesen, in wessen Namen der Vertrag geschlossen wird (im Nachfolgenden „Eat the World Vertragspartner“ genannt).

(2) Vertragstextspeicherung
Der Vertragstext wird nicht gespeichert und kann nach Abschluss des Bestellvorgangs nicht mehr von dem Kunden abgerufen werden. Die Bestelldaten befinden sich aber in Textform in der Bestätigungsmitteilung, die bei Erhalt per E-Mail ausgedruckt werden kann.

(3)Vertragssprache
Die für den Vertragsschluss zur Verfügung stehende Sprache ist Deutsch.

(4) Lieferbedingungen

Es wird kein gesondertes Ticket versendet. Der Kunde erhält eine Buchungsbestätigung zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses per E-Mail. Diese ist beim Tourtermin in ausgedruckter Form mitzubringen.

(5) Zahlungsbedingungen

Eine Zahlung vor Ort ist nicht möglich. Dem Kunden stehen grundsätzlich die folgenden Zahlungsarten zur Verfügung:

SEPA-Lastschriftverfahren

Mit Abgabe der Bestellung erteilt der Kunde Eat the World ein SEPA-Lastschriftmandat. Über das Datum der Kontobelastung wird er 1 Tag vorher informiert. Mit Einreichung des SEPA-Lastschriftmandats fordert Eat the World ihre Bank zur Einleitung der Zahlungstransaktion auf. Die Zahlungstransaktion wird automatisch durchgeführt und das Konto des Kunden belastet.

PayPal

Im Bestellprozess wird der Kunde auf die Webseite des Online-Anbieters PayPal weitergeleitet. Um den Rechnungsbetrag über PayPal bezahlen zu können, muss der Kunde dort registriert sein bzw. sich erst registrieren, mit seinen Zugangsdaten legitimieren und die Zahlungsanweisung an Eat the World bestätigen. Nach Abgabe der Bestellung im Shop fordert Eat the World PayPal zur Einleitung der Zahlungstransaktion auf.
Die Zahlungstransaktion wird durch PayPal unmittelbar danach automatisch durchgeführt. Weitere Hinweise erhält der Kunde beim Bestellvorgang.

Kreditkarte

Mit Abgabe der Bestellung übermittelt der Kunde Eat the World gleichzeitig seine Kreditkartendaten.
Nach seiner Legitimation als rechtmäßiger Karteninhaber fordert Eat the World unmittelbar nach der Bestellung das Kreditkartenunternehmen des Kunden zur Einleitung der Zahlungstransaktion auf. Die Zahlungstransaktion wird durch das Kreditkartenunternehmen automatisch durchgeführt und die Karte des Kunden belastet.

(6) Die maximale Teilnehmerzahl einer Tour beträgt 16 Personen pro Guide. Auf unsere Hamburg Blankenese-Tour ist die maximale Teilnehmerzahl pro Tour 12 Personen.

(7) Reisemittler und Leistungsträger von Eat the World oder des Eat the World Vertragspartners (z.B. Bus- und Limousinenunternehmen, Restaurants, Guides) sind nicht bevollmächtigt, Vereinbarungen zu treffen oder Zusicherungen zu machen, die den vereinbarten Inhalt des Vertrages abändern, über die vertraglich zugesagten Leistungen des Eat the World Vertragspartners hinausgehen oder im Widerspruch zur Leistungsbeschreibung von Eat the World stehen.

(8) Bei einer privaten oder Firmentour gelten folgende Bestimmungen: Die Bezahlung wird spätestens sieben Banktage vor dem vereinbarten Termin für das Event fällig (vollständiger Zahlungseingang). Für Touren, die weniger als sieben Banktage nach der Reservierung stattfinden, wird bei der Buchung ein Zahlungstermin vereinbart. Eine Bestätigung ist erst wirksam, nachdem 50% vom gesamten Betrag bezahlt und bei Eat the World eingegangen sind.

2. Stornierte Bezahlungen & Rücklastschriften/Gebühren

(1) Im Falle einer unbezahlten retournierten Transaktion wird eine Gebühr von 5€ pro unbezahlte oder abgelehnte Transaktion erhoben. Wenn die Zahlung des Kunden storniert wurde, werden alle ausstehenden Rechnungen sofort fällig.

(2) Wenn eine oder mehrere Buchungen unbezahlt von dem Finanzinstitut des Kunden zurückgekommen sind, behält sich Eat the World das Recht vor, jede geschäftliche Vereinbarung aufzulösen. Dies umfasst sowohl Vereinbarungen, die Eat the World im eigenen Namen geschlossen hat, als auch Vereinbarungen, die Eat the World im Namen eines Franchisenehmers geschlossen hat. Alle Kunden- und Bankdaten werden streng vertraulich behandelt und nur auf Anfrage des Kunden oder der seines Finanzinstituts – in Verbindung mit der Forderung einer vorgeblich inkorrekten oder falschen Abbuchung (z.B. Rücklastschrift) – offen gelegt.

3. Leistungen und Leistungsänderungen

(1) Der Umfang der vertraglichen Leistungen ergibt sich aus der Leistungsbeschreibung von Eat the World. Nebenabreden bedürfen der schriftlichen Bestätigung durch Eat the World.

(2) Der Wegfall einzelner Leistungsteile berechtigt nicht zum Einbehalt der Vertragssumme oder zum Teilabzug, sofern es sich um Gründe handelt, die nicht von Eat the World oder dem Eat the World Vertragspartner zu vertreten sind. Sind der Wegfall einzelner Leistungen durch Eat the World oder den Eat the World Vertragspartner zu vertreten, so ergibt sich das Recht, diese Leistungen durch gleichwertige andere Leistungen zu ersetzen. Eat the World oder der Eat the World Vertragspartner ist verpflichtet, den Kunden hiervon in Kenntnis zu setzen. Unter Umständen wird Eat the World oder der Eat the World Vertragspartner dem Kunden eine kostenlose Umbuchung oder einen kostenlosen Rücktritt anbieten.

(3) Die Stadtführer im Auftrage von Eat the World oder des Eat the World Vertragsparters sind berechtigt, saison- und wetterbedingte Streckenänderungen und Abweichungen von den angegebenen Routen und der Führungsdauer vorzunehmen.

4. Vermittlung fremder Leistungen 

(1) Eat the World oder der Eat the World Vertragspartner haftet für die gewissenhafte Vorbereitung der gebuchten Leistung, die sorgfältige Auswahl und Überwachung der Leistungsträger und die ordnungsgemäße Erbringung der vertraglich vereinbarten Leistung.

(2) Weder Eat the World noch der Eat the World Vertragspartner haften für Leistungen Dritter (z.B. gastronomische Leistungen, Limousinen-, Bahn-, Bus- oder Taxifahrten, Theater-, Museums- oder Ausstellungsbesuche, Restaurantbesuche, usw.). Sofern Stadtrundfahrten und Transfers Eat the World oder vom Eat the World Vertragspartner angeboten werden, wird die Beförderung nicht von Eat the World oder vom Eat the World Vertragspartner selbst durchgeführt, sondern durch Unternehmen, welche Inhaber einer entsprechenden Genehmigung nach dem Personenbeförderungsgesetz (PBefG) sind.

(3) Eat the World und der Eat the World Vertragspartner haften für Schäden, gleich aus welchem Rechtsgrund, nur, soweit der Kunde Schadensersatzansprüche geltend macht, die auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit von Eat the World/Eat the World Vertragspartner oder seiner Erfüllungsgehilfen oder Vertreter beruhen. Dies gilt nicht für die Haftung für zugesicherte Eigenschaften und für die Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten). Soweit Eat the World/Eat the World Vertragspartner im Falle der Verletzung von Kardinalpflichten keine vorsätzliche oder grob fahrlässige Vertragsverletzung angelastet wird, ist die Schadensersatzhaftung auf den vorhersehbaren, typischerweise eintretenden Schaden begrenzt; dies gilt auch, soweit der Kunde Ersatz nutzloser Aufwendungen anstelle des Schadensersatzes statt der Leistung verlangt. Sämtliche vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten nicht im Falle von Personenschäden oder im Rahmen der zwingenden Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz. Es wird vorsorglich darauf hingewiesen, dass die Touren sowohl über öffentliche Straßen und Wege als auch über befestigte und unbefestigte Wege führen können. Die Teilnehmer/innen müssen selbst und in eigener Verantwortung beurteilen und entscheiden, ob sie diesen Anforderungen entsprechen. Der Kunde oder die Teilnehmer/innen einer Gruppe des Kunden haften für jeden Schaden, der durch die von ihm/ihr mitgeführten Sachen verursacht wird.

5. Wartezeit bei privaten Touren/Gruppentouren

Bei Verspätung der Gruppe hält der/die Stadtführer/ -in eine Wartezeit von 30 Minuten ab dem vereinbarten Beginn ein. Nach Verstreichen der Wartezeit gilt die Tour als ausgefallen und begründet somit den Anspruch auf den Vertragsgesamtpreis. Bei Eintreffen der Gruppe innerhalb der Wartezeit wird die Verspätung auf die vereinbarte Dauer angerechnet und die Tour entsprechend verkürzt. Die Anreise zum vereinbarten Termin liegt allein in der Verantwortung des Kunden.

6. Ausschluss von Widerrufs- und Rückgaberechten im Falle des Erwerbs von Tickets/Gutscheinen

Bei dem Verkauf von Eintrittskarten und Gutscheinen für eine Freizeitveranstaltung wie z.B. eine Stadtführung liegt kein Fernabsatzvertrag im Sinne des § 312b BGB vor. Dies bedeutet, dass dem Kunden kein Widerrufsrecht und kein Rückgaberecht gegenüber Eat the World oder dem Eat the World Vertragspartner zusteht. Jede Bestellung von Tickets ist damit verbindlich und verpflichtet zur Bezahlung der bestellten Tickets.

7. Rücktritt durch den Kunden (Storno) 

(1) Der Kunde kann jederzeit vor Beginn der gebuchten Tour zurücktreten. Maßgeblich ist der Eingang der Rücktrittserklärung bei Eat the World.

(2) Der Rücktritt muss schriftlich, bzw. per E-Mail oder per Fax erfolgen und von Eat the World bestätigt werden. Tritt der Kunde vom Vertrag zurück oder nimmt er einen vereinbarten Termin nicht wahr ohne vorher vom Vertrag zurückzutreten, kann der Eat the World Vertragspartner eine entsprechende Entschädigung verlangen. Eat the World oder der Eat the World Vertragspartner kann den Schaden konkret berechnen oder nach seiner Wahl eine pauschalierte Stornogebühr geltend machen. Diese beträgt:

  • vom 30. bis zum 15. Tag vor Veranstaltungsbeginn: 20 % des Vertragsgesamtpreises,
  • vom 14. bis zum 6. Tag vor Veranstaltungsbeginn: 50 % des Vertragsgesamtpreises,
  • ab dem 5. Tag vor Veranstaltungsbeginn oder bei Nichterscheinen:
    100 % des Vertragsgesamtpreises.

(3) Die pro Ticket erwerbbare Option „Flex-Ticket“ ermöglicht die kostenlose Umbuchung oder Stornierung bis 5 Tage (17 Uhr) vor Tourbeginn. Die Umbuchung oder Stornierung muss wie unter 7 (2) ebenso schriftl. per E-Mail oder Fax erfolgen und von Eat the World bestätigt werden.

8. Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen

Die Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen der Allgemeinen Geschäftsbedingungen oder des Vertrages hat nicht die Unwirksamkeit des gesamten Vertrages zur Folge.

Online-Streitbeilegung

Online-Streitbeilegung gemäß Art. 14 Abs. 1 ODR-VO und §36 VSBG: Die Europäische Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung (OS) bereit, die Sie unter ec.europa.eu/consumers/odr/ finden. An einer Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle sind wir nicht verpflichtet und nicht bereit.

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