Spannend und lecker: Die kulinarische Tour "Eat the World" hat es in sich. Sie bietet Wissenswertes über die Stadt und einen Gaumenschmaus nach dem anderen. (WAZ Duisburg, 08.08.2016)

Das ist eine schöne Idee: Kleinigkeiten in Feinkostläden und Restaurants zu kosten bei einem Rundgang durch ein Stadtviertel... Eat the World trifft einen Nerv. (Frankfurter Allgemeine Zeitung, 17.10.2015)

Eine Stadtführung mit kurzen kulinarischen Verköstigungen in Lokalen oder Bars auf dem Weg ist das Erfolgskonzept von "Eat the World". Die bei Hamburgern und Touristen gleichermaßen beliebten Touren führen ungefähr drei Stunden lang durch verschiedene Viertel und dort zu außergewöhnlichen Gaumenkitzeln und kleinen Leckereien. (Hamburger Abendblatt, 08.10.2016)

Das Versprechen, gute Küche abseits des Mainstreams zu zeigen, in charmanten, originellen Läden, es wurde eingelöst. (WAZ Bochum, 05.09.2016)

Aus unserem Blog

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Spritzkuchen auf unserer kulinarischen Reise durch Deutschland

Kulinarische Reise: Eberswalder Spritzkuchen

Wir von Eat the World bieten seit 2008 kulinarisch-kulturelle Stadtführungen an. Abseits der Touristenpfade führen wir Sie durch hippe Viertel und erzählen Ihnen spannende Geschichten dazu. Dabei verwöhnen wir Sie mit kulinarischen Highlights von inhabergeführten Cafés und Restaurants.
Immer auf der Suche nach leckeren deutschen Spezialitäten lieben wir es, die originalen Rezepte herauszufinden und nachzukochen beziehungsweise nachzubacken. Im Folgenden haben wir eine Berliner Spezialität entdeckt: Spritzkuchen.

Zu unseren Stadtführungen in Berlin

Entdecken Sie die kulinarischen Highlights von Berlin bei einer Tour durch Berlin Kreuzberg, Berlin Friedrichshain, Berlin Prenzlauer Berg, Berlin Schöneberg, Berlin Charlottenburg, Berlin Friedenau oder Berlin Neukölln!

Das Brandteig Rezept für Spritzkuchen

Eberswalder Spritzkuchen – die Zutaten für das Rezept

Spritzkuchen Berliner Bäckerei
Spritzkuchen Brandteig Rezept

Spritzkuchen gehören neben dem Schweineohr und dem Berliner (Pfannkuchen) zu den Klassikern einer Berliner Bäckerei.

Für den Brandteig
   • 250 ml Wasser
   • 60 g Butter
   • 150 g Mehl
   • 1 Päckchen Vanillezucker
   • 1 Päckchen Backpulver
   • 5 Eier
   • 1 Prise Salz
   • Öl/Fett zum Ausbacken
   • Backpapier

Für die Glasur
   • 200 g Puderzucker
   • 1 EL Zitronensaft
   • 2 EL heißes Wasser

Eberswalder Spritzkuchen – die Zubereitung für das Rezept (15 Stück)

1. Das Wasser mit Butter, Vanillezucker und Salz  in einem Topf erhitzen bis die Butter flüssig geworden ist und die Masse kocht. Den Topf vom Herd nehmen und  sofort  komplett  das  Mehl  reingeben  und  mit  einem  Kochlöffel  gründlich einrühren bis sich der Teig vom Topf löst. Abkühlen lassen.

2. Nun  mit  einem  Handrührgerät  die  Eier  (einzeln!)  unterrühren  bis  ein  glatter Teig entsteht. Danach das Backpulver unterrühren.

3. Ein  großer  Topf  mit  Fett  wird  erhitzt.  Das  Backpapier  wird  in  Quadrate (etwa 10 x 10 cm) geschnitten, auf die dann mit einem Spritzbeutel mit großer Sterntülle der  Teig  in Kringel gespritzt wird.  Die Kringel werden in das  heiße Fett gegeben; dabei wird das Backpapier an einer Ecke festgehalten, sodass die Kringel beim Reingleiten sich vom Papier lösen.

4. Die Kringel werden nun goldbraun auf beiden Seiten ausgebacken (etwa drei Minuten  pro  Seite),  auf  einem  Küchenpapier  abgetropft  und  dann  abkühlen lassen. 

5. Für  den  Guss  wird  der  Puderzucker  mit  heißem  Wasser  und  Zitronensaft  zu einer dickflüssigen Masse zusammenrührt, auf die Kringel gestrichen und fest werden lassen.

Zubereitungszeit: ca. 40 Minuten, Schwierigkeitsgrad: mittel

Spritzkuchen Eberswalde Statue

Hintergrundinfos zu Spritzkuchen

Der  Berliner  Konditor  und  Lebküchler  Gustav  Louis  Zietemann (1807-1880)  bekam  am  23. Februar  die  Erlaubnis  sich  als Konditor  in  Eberswalde  (Stadt  nördlich  von  Berlin) niederzulassen.  Am  01.  April  1832  eröffnete  er  seine  erste Konditorei  und  bot  erstmals Spritzkuchen  an.  Dieser  bestand aus dem problematischen Brandteig, der lockerer und leckerer wurde,  indem  man  die  Teigkringel  zunächst  auf  Papier aufspritzte  und  dann  nicht  im  Ofen,  sondern  im  heißen  Fett frittierte. Zehn Jahre später verkaufte er seine Spritzkuchen auf dem Fernbahnstieg, wo die neue Bahnlinie  Berlin-Stettin verkehrte. So wurde der  Spritzkuchen  für  die  Reisenden, besonders bei den Berlinern, das Symbol von Eberswalde. Zum Gedenken an  Zietemann steht heute eine Bronzestatue von ihm im Eberswalder Bahnhof.

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