Zwetschgendatschi-Rezept – die Spezialität aus Augsburg

Zwetschgendatschi(© pixabay / Lebensmittelfotos)

Heute haben wir von eat-the-world eine saisonale Spezialität für Sie vorbereitet: Zwetschgendatschi. Von uns erfahren Sie, wie man den Blechkuchen bäckt und was es mit dem Namen auf sich hat. Wir entführen Sie außerdem ins schöne Augsburg – dorther stammt der Zwetschgendatschi.

Zwetschgendatschi selber backen – so geht’s:

Zutaten

für den Mürbteig:

  • 350 g Mehl
  • 250 g weiche Butter
  • 100 g Zucker

Kleiner Tipp: Sollten Sie Mandeln für den Belag wählen, ließe sich auch ein Teil des Mehls durch gemahlene Mandeln ersetzen.
für den Belag:

  • 1,5 kg Zwetschgen
  • etwas Zimt/Zucker
  • Mandeln (optional)

Alternativ zu den Mandeln kann man den Zwetschgendatschi auch mit Streuseln backen (Flocken aus Mehl (1/2) – Butter (1/4) – Zucker (1/4) ). Traditionell wird der Zwetschgendatschi aber ohne Extras gebacken. Wie Sie ihn zubereiten, hängt ganz von Ihrem Geschmack ab!

Zubereitung

Mehl, weiche Butter und Zucker zu einem Teig verkneten und kalt stellen. Die Zwetschgen waschen, halbieren und entsteinen. Den Teig auf einem mit Backpapier vesehenem Blech ausrollen. Die halben Zwetschen mit dem Rücken nach unten auf dem Teig verteilen. (So eng, dass der Teig nicht mehr zu sehen ist. Je nach Geschmack, kann man auch mit Abständen arbeiten.)
Den Zwetschgendatschi 15 Minuten bei 170 Grad Umluft backen, dann mit den Streuseln/Mandeln versehen, weitere 20 Minuten backen, fertig! 🙂
Sollten Sie Hefeteig bevorzugen, können Sie den Zwetschgendatschi auch mit der anderen Teigvariante backen.

Die Zwetschge:

Zwetschgendatschi-Zwetschgen(© pixabay /pdth)

Die Zwetschge, welche der wichtigste Bestandteil des berühmten Zwetschgendatschi ist, ist eine Unterart der Pflaume, aber keinesfalls mit ihr zu verwechseln! Zwetschgen stammen ursprünglich aus dem asiatischen Raum, werden aber bereits seit zwei Jahrzehnten im Mittelmeerraum kultiviert. Zwetschgen enthalten viele Mineralstoffe und Vitamine. Die Hochsaison der Zwetschge ist zwischen September und Oktober – dann sind die Früchte besonders süß. Reife Früchte erkennt man am Duft und der leicht weißlichen Schicht, mit der die bläulich-violette Haut überzogen ist. Aus Zwetschen lässt sich nicht nur ein leckerer Zwetschgendatschi herstellen, sondern auch ein herrliches Mus!

Zwetschgendatschi – Herkunft und Bedeutung:

Zwetschengdatschi ist eine Augsburger Spezialität – so wird Augsburg auch gerne „Datschiburg“ genannt. „Datschen“ oder „detschen“ bedeutet „flach drücken“ oder „eindrücken“ und weist auf das Eindrücken der Zwetschgen in den Hefe-/Mürbteig hin. In Rheinlad-Pfalz, Hessen und im Saarland ist der Blechkuchen als „Quetschekuchen“ bekannt.

Die Heimat des Zwetschgendatschi – Augsburg:

Zwetschgendatschi-Stadtführung Augsburg
Augsburg ist mit knapp 300.000 Einwohnern die drittgrößte Stadt des Freistaates Bayern. Die Stadt und die umliegende Region sind von besonderen und artenreichen Grünflächen gekennzeichnet. So erhielt Augsburg 1997 auch als erste deutsche Stadt den Titel „Grünste und lebenswerteste Stadt“. Besonders lohneswert ist auch die Altstadt mit seinen engen Gassen und seinen prächtigen Bauten. Durch eben diese Altstadt führt unsere kulinarisch-kulturelle Stadtführung in Augsburg. Auf der dreistündigen Tour erfahren Sie allerlei Spannendes über die Geschichte, Architektur und Lebensart der Menschen in der 2.000 Jahre alten Stadt. Wir führen Sie zu augewählten kulinarischen Betrieben, bei denen Sie sich durch die regionale Küche probieren dürfen!
Das Team von eat-the-world wünscht Ihnen gutes Gelingen beim Backen des Zwetschengdatschi und natürlich einen guten Appetit! 🙂
Kennen Sie schon die Fuggerei Augsburg oder den Stadtmarkt Augsburg? Sollten Sie noch mehr über die Heimatstadt des Zwetschgendatschi, die schöne Stadt Augsburg, erfahren wollen, heißen wir Sie gerne auf unserer Augsburg Altstadt-Tour, unserer Augsburg Ulrichsviertel-Tour und unserer Augsburg Stadtmarkt-Tour willkommen!
Viel Spaß wünschen wir beim Entdecken! 🙂