(Foto: zoesch)

Die Pinakothek der Moderne in München ist eines der größten Sammlungshäuser für moderne und zeitgenössische Kunst, Architektur und Design in Europa. Auf einer Fläche von ca. 12.000 m² kann man vier vollkommen eigenständige Museen bewundern: Das Architekturmuseum der Technischen Universität München, die Neue Sammlung – Museum für angewandte Kunst und Design, die Sammlung Moderne Kunst der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen und die Staatliche Grafische Sammlung München. Besonders bekannt sind  die Hauptwerke der Klassischen Moderne von Ernst Ludwig Kirchner, Wassily Kandinsky, Paul Klee, Max Beckmann und Pablo Picasso sowie der Kunst nach 1960 u.a. von Andy Warhol, Joseph Beuys und Gerhard Richter.

Gebaut wurde die Pinakothek der Moderne von Stephan Braunfels. Die Architektur der Pinakothek der Moderne ist offen und großzügig und hat als Ausgangspunkt für alle Rundgänge eine große Rotunde mit 25 Meter hohen Glaskuppel. Es gibt in jedem der vier verschiedenen Museen ein eigenes Lichtkonzept, was die ausgestellten Exponate besonders imposant erscheinen lässt. Eröffnet wurde sie am 16. September 2002. Schon bald gab es erste Baumängel und seit Februar 2013  wird sie bis Mitte September 2013 renoviert.

Während der Umbauarbeiten wurde eine temporäre Kunsthalle namens „Schaustelle“ direkt neben der Pinakothek der Moderne aufgebaut. Die Schaustelle ist aber keinesfalls eine zusammengewürfelte Übergangslösung, denn in dieser können 6 Monate lang die vier Sammlungen Moderne Kunst, Grafik, Architektur und Design und ihr Wirken miteinander bewundert werden. Von außen sieht die Schaustelle aus wie ein großes Gerüst, offen und transparent. Der Gerüstbau ist Bayerns wohl interessantester und vitalster Kunstort 2013. Hier wird der Spieltrieb in jedem geweckt und man kommt nicht einher es erklimmen zu wollen. Aber auch das Innenleben kann sich sehen lassen: Es wird experimentell versucht eine Grenzüberschreitung zwischen sonst getrennten Kunstgattungen zu schaffen und so wird in einem Raum z. B. Sound als ein Teil der Architektur begriffen, Performance kann zu Design werden und das Medium Film als malerischer Akt umgesetzt werden. Die große Bandbreite des Themas lässt Vermutungen aufkommen wie die Museen der Zukunft vielleicht aussehen könnten.

Schaustelle
Eintritt:
der Schaustelle ist frei
Öffnungszeiten: ab 13. April; MI – SO 12.00-20.00
Ecke Gabelsbergerstraße / Türkenstraße, 80333 München
Hier findet Ihr weitere Informationen und Aktuelles zur Schaustelle

Pinakothek der Moderne
Eintritt:
10 Euro | ermäßigt 7 Euro, Sonntagseintritt 1 Euro
Öffnungszeiten: Täglich außer MO 10.00 – 18.00, DO 10.00 – 20.00
Hier findet Ihr weitere Informationen zur Pinakothek der Moderne

Beides lohnt sich auf jeden Fall und wer in der Nähe wohnt sollte sich unbedingt die Schaustelle und die Museen  der Pinakothek der Moderne ansehen! Wir wünschen dabei viel Spaß!

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