(Foto: Markus Huck)

Was ist klein, grün, empfindlich und streckt erst zur Winterbeginn seinen Kopf aus der Erddecke? Der Rosenkohl, in Österreich auch Kohlsprossen oder Sprossenkohl genannt, wird immer wieder unterschätzt und ist dennoch aus der heutigen Küche nicht mehr wegzudenken. Erste Belege für den Anbau von Rosenkohl werden auf das Jahr 1587 in Belgien datiert. Erst zu Beginn des 19. Jahrhundert wurde der Rosenkohl in Europa und auch den USA bekannt. Wir von eat-the-world erzählen Ihnen mehr!

Wie pflegt man Rosenkohl?

Heute werden die „Hossa“, „Predora“ oder „Fortess“ zur Frühjahrszeit, vorzugsweise neben Kartoffeln, Spinat oder Salat gepflanzt und verlangen gerade zu Beginn gute Pflege und viel Wasser. Aber auch im fortgeschrittenen Wachstum braucht der Rosenkohl viel Beachtung. Häufiges Harken für eine gute Wurzelbildung, regelmäßiges Entfernen verfaulter Blätter und das Kappen der Triebspitzen für die gleichmäßige Entwicklung der Röschen sind notwendig um ab September die gewünschten Ergebnisse ernten zu können.

Wozu ist Rosenkohl gut?

Nicht zuletzt wegen seiner Inhaltsstoffe wird Rosenkohl eine gesundheitliche Wirkung zugeschrieben. Denn neben Vitamin A,C und B2 enthält das Kreuzblütengewächs auch viele Mineral- und Ballaststoffe, welche die natürlichen Abwehrfunktionen des Immunsystems stärken können und das Risiko für Krebserkrankungen senken. Zu anderen können durch die reichhaltigen Glucosinolate Magengeschwüre vorgebeugt werden und der Cholesterin- und Blutzuckerspiegel günstig beeinflusst werden.

Was kann man mit Rosenkohl machen?

Die Möglichkeiten, dieses pikante Gemüse zuzubereiten sind vielfältig. Die einfachsten lassen aber seinen Eigengeschmack am besten zur Geltung kommen. Beispielsweise indem er in Butter geschwenkt, mit brauner Butter übergossen oder mit Muskat und Butter gewürzt wird. Die Röschen werden gehackt oder geschnitten und gedünstet, gedämpft, gekocht, roh oder überbacken serviert. Er sollte immer erst kurz vor dem Kochen gewaschen werden, und damit er gleichmäßig gar wird ist der Strunk kreuzförmig einzuschneiden.

Rosenkohl passt hervorragend zu gebratenem Fleisch wie Steak, Schnitzel, Geflügel Lamm oder Wild. Aber auch als Vorspeise frittiert, als Suppe oder zu Salat ist der Rosenkohl immer wieder eine Überraschung.

Zu guter Letzt eine Rezeptidee für ein Rosenkohl-Rissotto für 4 Personen.

Zutaten:

300g Rosenkohl

100ml Milch

1 Zwiebel

2 EL  Butter

2 Wacholderbeeren

250g  Rissottoreis

125ml  trockener Weißwein

1l Gemüsebrühe

150g Schinken

50g Parmesan

Salz und Pfeffer

Rosenkohl putzen, waschen und den Strunk kreuzweise einschneiden. In 300 ml Wasser und der Milch in 15 Minuten gar kochen. Abtropfen, Flüssigkeit auffangen. In der Zwischenzeit Zwiebel schälen, würfeln. In 1 El Butter glasig anbraten, Reis und Wacholderbeeren zugeben, 2 Minuten glasig dünsten. Mit Wein ablöschen. Bei mittlerer Hitze 40 Minuten quellen lassen. Ab und zu umrühren und nach und nach Brühe zugeben. Nach 30 Minuten Beeren herausnehmen. Rosenkohl und 4 El der Kochflüssigkeit zugeben. Schinken in Streifen schneiden. Übrige Butter und Parmesan unter den Reis geben. Mit Salz und Pfeffer würzen. Rissotto mit Schinkenstreifen bestreuen.

Guten Appetit!

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