Gestern lief im Freiluftkino Hasenheide die bewegende Berlin-Doku “Neukölln Unlimited” und bescherte dem Freiluftkino die bisher beste Besucherzahl der Saison. Da wir unser Büro in Neukölln haben und ich hier auch lebe, hatte ich schon allein deswegen ein großes Interesse an dem Film. Anwesend waren auch die beiden Regisseure und zwei Protagonisten, die nach dem Film dem Publikum Fragen beantworteten. So konnte ich auch noch den Protagonisten Hassan Akkouch nach seinem Lieblingsgericht fragen.

Zum Film: Jahrelang haben die Regisseure Agostino Imondi und Dietmar Ratsch die libanesische Familie in Berlin-Neukölln mit der Kamera begleitet. Die Familie lebt täglich mit der Angst der Abschiebung. Für die künsterlisch talentierten Kinder Hassan (18), Lial (19) und Maradona (14), die in Neukölln aufgewachsen sind, ist ihr “Heimatland”, der Libanon, ein fremdes Land. So versuchen die Geschwister Hassan und Lial den Lebensunterhalt der Familie zu sichern, um legal im Land bleiben zu dürfen. Man taucht in einen spannenenden und faszinierenden Alltag ein, denn die Kamera ist immer dabei; zu Hause, bei den Behörden, bei den Tanzbattles und den Gesangsauftritten.

Nach dem Film fragte ich Hassan nach einem seiner Lieblingsgerichte und seine Antwort war: “Fasulye“, ein arabischer weißer Bohneneintopf. Im Internet gibt es dazu so viele Rezepte, dass ich kein spezielles Rezept hier posten wollte. Am besten kommen Sie nach Neukölln, um es hier zu essen;-)

Übrigens wird der Film aufgrund des großen Interesses noch einmal im Freiluftkino Hasenheide gezeigt.

neukoelln_unlimited

Regisseure und Protagonisten nach der Filmaufführung

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